Aktion Autofreier Sonntag in Hamburg
Start: 1.4.07 in Bergedorf

Eine Aktion gegen
den Klimawandel

Eine freiwillige Aktion
von Bergedorfern für Bergedorf ...
und für Hamburg!




Unser Ziel
Wieso ?
Unsinn ?
Wir !
Mitmachen ?
Aktionen
Unterstützt von
Die Medien sind voll davon: Der Klimawandel und die wahrscheinlich bevorstehende Klimakatastrophe sind in aller Munde - wie immer bei neuen Problemen !

In einigen Wochen oder Monaten wird man nicht mehr viel darüber hören, lesen und sprechen.


Genau wie bei Vogelgrippe, BSE, HIV und vielen anderen Dingen. Gibt es das jetzt nicht mehr ? Sind diese Probleme beseitigt ?
Ab und zu schleicht sich mal eine Randnotiz über einen neuen Fall in die Medien aber es interessiert niemanden mehr.

Tsunami in Indonesien ... Milliarden wurden gespendet - wen interessierte 3 Monate später noch, wie es den Menschen dort ging und was mit den Milliarden gemacht wurde ?
Die Halbwertzeit der Informationen ist recht kurz in unserer von den Medien gesteuerten Gesellschaft.

Aus den Medien, aus dem Sinn !

Aber noch viel interessanter und wichtiger: Was geschieht ?

Hochrangige Politiker diskutieren und debatieren über Mittel und Wege, wie die Klimakatastrophe abgewendet werden kann und geben Willenserklärungen ab für eine Zeit, die lange hinter ihren Amtsperioden liegt.
Eine Senkung des CO2 Ausstoßes um 20% wurde als politische Zielsetzung beschlossen. Abgesehen davon, dass die Umsetzung dieses reinen Versprechens noch weitgehend unklar ist, wird es von Fachleuten als eindeutig zu niedrig eingschätzt.
Und: Bereits nach dem ersten Klimabericht des Bundestages in 1990 sollten die Klimakiller wie CO2 bis 2005 um 20% gesenkt werden. Statt dessen haben sich die Emmissionen in diesen 15 Jahren um 20% erhöht !

Schnelle, wirkungsvolle Schritte sind wahrscheinlich nicht möglich, jedenfalls nicht, ohne gegen die Interessen wichtiger Lobbyisten zu verstoßen und nicht ohne die Gefahr, bei der nächsten Wahl "bestraft" zu werden.
Das soll nicht etwa die Notwendigkeit dieser Diskussionen in Frage stellen. Natürlich ist es wirklich unmöglich, in wenigen Tagen oder Wochen alle Probleme zu lösen.

Aber muss man mit den kleinen, schnell zu realisierenden Schritten warten, bis auch die großen Schritte gemacht werden können ?

Denken wir einmal zurück an die Ölkrise 1973 ...
... das Autofahren wurde an 4 Sonntagen per Gesetz verboten.
Aber nicht etwa, weil die Umwelt gefährdet war, sondern weil der Rohstoff knapp wurde.
Von den meisten wurde es damals gar nicht als Zwang empfunden sondern eher positiv, weil jeder einzelne das Gefühl hatte, in der Krise helfen zu können. Und die Menschen hatten Spaß daran, auf sonst stark befahrenen Straßen zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Es waren nicht nur (fast) autofreie Tage, sondern auch Tage der Begegnung und der Kommunikation.

Brauchen wir ein Gesetz, das uns das Autofahren verbietet ?
Wir können doch auch freiwillig darauf verzichten.

Ein Auto an einem Tag im Monat ist natürlich nicht mal der berühmte "Tropfen auf dem heißen Stein".
Aber das Ziel ist, dass in einigen Monaten ganz Hamburg mitmacht - und spätestens dann werden auch andere Städte und Regionen darauf aufmerksam.


Es bringt auch nichts, wenn eine Glühbirne durch eine Energiesparlampe ersetzt wird, aber wenn es alle Glühbirnen weltweit wären, würden schon einige Tonnen weniger CO2 emitiert werden.
Und: Australien hat mit seinem Verbot von normalen Glühbirnen ebenfalls ein Zeichen gesetzt.

Es geht nicht gegen das Auto, es geht darum, es bewußter zu nutzen.
Und ruhig auch mal eine Erledigung zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu machen.




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