Aktion Autofreier Sonntag in Hamburg
Start: 1.4.07 in Bergedorf

Eine Aktion gegen
den Klimawandel

Eine freiwillige Aktion
von Bergedorfern für Bergedorf ...
und für Hamburg!




Unser Ziel
Wieso ?
Unsinn ?
Wir !
Mitmachen ?
Aktionen
Unterstützt von
"Unsinn" - denken Sie jetzt.
Das bringt doch nichts für die Umwelt, das vermeidet doch nicht die Klimakatastrophe"

Gut, dann fliegen Sie nicht mehr in den Urlaub oder auf Geschäftsreise !
"Darauf zu verzichten bringt auch nicht viel."

Es bringt auch nichts, die Abgase einer Industrieanlage zu reduzieren, weil letztlich ja noch viele andere Faktoren existieren
... und noch weniger, Glühbirnen durch energiesparende Leuchtmittel zu ersetzen ... usw ... usw.


Aber wenn das so ist, ist unser Lebensraum nicht zu retten.

Man kann und wird gegen jede Aktion ein Argument finden.
Und genau das ist das Problem: Jeder Vorschlag wird diskutiert und zerredet.

Die Menschen bezeichnen sich als "intelligente Spezies" - und zerstören den eigenen Lebensraum.
Die Intelligenz wird nur dazu benutzt, die Probleme zu diskutieren und Lösungsvorschläge in Frage zu stellen

Aber darum geht es gar nicht wirklich.

"Eine gute Sache, aber ..."
  • "am ersten Sonntag besuchen wir doch immer Tante Erna"
  • "wir wollten doch Shoppen gehen"
  • "wie komme ich denn dann an meine Sonntagszeitung ?"
  • "an den Sonntagen sind doch Wettkämpfe" - sagen manche Vereine
  • "Wir könnten Umsätze verlieren" - denken die Einzelhändler am verkaufsoffenen Sonntag
Umweltschutz ist toll, so lange es den einzelnen nichts kostet, er keine anderen Nachteile hat und er auf nichts verzichten muss. Ein Leben ohne Auto - für die meisten unvorstellbar.

Der Einzelne hat am meisten Angst davor, auf ein Stück Lebensqualität verzichten zu müssen, aber ist eine Reduzierung von Lärm und Gestank nicht auch ein Stück Lebensqualität ?
Was ist mit unserer Lebensqualität und der unserer Kinder in 20 Jahren ?

Soziales Engagement und Verhalten in Deutschland lassen sowieso etwas zu wünschen übrig und werden auch noch durch fette Schlagzeilen demontiert, wie vor kurzem auf der Titelseite einer ganz großen Tageszeitung zu lesen war :

"Wir sollen auf Urlaub verzichten und die anderen verpesten weiter die Luft"

Das zielte zwar darauf ab, dass andere Staaten zögern oder erst mal gar nicht mitziehen wollen, aber im Grunde denken viele Menschen genauso, wenn es um den Einzelnen geht:
"warum soll ich mein Auto stehen lassen, wenn der Nachbar auch gerade weggefahren ist mit seiner CO2-Schleuder. ...
warum soll ich in den Harz fahren, wenn die anderen weiterhin in die DomRep fliegen ?
"

Klar kann man so denken - aber alle gleichzeitig zum Umdenken zu bewegen, ist unmöglich.
Sollen wir also warten, bis es alle anderen Menschen dieser Erde begriffen haben ?
Irgendjemand muss anfangen - das Domino-Prinzip !

Und nochmal: Es geht nicht um das Auto.

Es geht darum, Zeichen zu setzen. Es geht darum, gemeinsam zu zeigen:

Wir haben begriffen, daß wir ein Problem haben !
Und wir sind gewillt, gegen dieses Problem anzugehen.


Das geht nur durch Gemeinsamkeit.

Zitat aus einem Vortrag von Al Gore, US-Präsidentschaftskandidat des Jahres 2000, der dieses Jahr 2 Oscars für seinen Film "Eine unbequeme Wahrheit" erhielt. (Quelle der deutschen Übersetzung: Stern vom 15.3.2007)

Wir haben die Chance, eine gemeinsame und verbindende Aufgabe zu bewältigen. Und die Faszination zu erleben, alles Kleinkarierte beiseitezuräumen. ...
Wenn wir uns erheben, werden wir eine Offenbarung erleben, wir werden entdecken, dass diese Krise nichts mit Politik zu tun hat. Es ist eine moralische und spirituelle Herausforderung. ...
Wir sollten nicht warten.
Wir können nicht warten.
Wir dürfen nicht warten ...
(Zitat Ende)

Wir müssen etwas bewegen - sonst bewegt sich nichts !



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